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BMVBS-Studie: Modellvorhaben zum Austausch von Nachtstromspeicherheizungen

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Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat das ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden in einer Studie die Ergebnisse aus den Modellvorhaben zum Austausch von Nachtstromspeicherheizungen zusammengefasst. Dabei wurde die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher technischer Lösungen unter den jeweiligen Rahmenbedingungen des Marktes untersucht mit Berücksichtigung der Wirkung von Fördermitteln.

Untersuchungsergebnisse:

  • Eine Neuvermietung von nachtstrombeheizten Wohnungen aufgrund steigender Energiepreise ist schwer. Der Austausch ist unabhängig von den Forderungen der EnEV 2009 fester Bestandteil der Modernisierungsstrategien.
  • Ein 1:1-Austausch der Nachtstromspeicherheizung ist wegen der nicht unerheblichen Investitionskosten und der hohen Betriebskosten nicht wirtschaftlich sowie angesichts steigender Strompreise und des Vermietungsrisikos nicht zukunftssicher.
  • Im Modellvorhaben haben im Austausch die Standardsysteme Gas-Brennwerttechnik und Fernwärme dominiert, gefolgt von der Nutzung regenerativer Energie (Wärmepumpe, Solarkollektoren).


Die wissenschaftliche Begleitung der Studie erfolgte durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

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