Saubere, frische und angenehm temperierte Luft ist entscheidend für die Behaglichkeit von Räumen. Auch die Feuchte der Raumluft bzw. die Temperatur der umgebenden Raumflächen sind wichtige Einflussfaktoren für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Menschen. Aufgabe der Klimatechnik ist es, solche Bedingungen aufrecht zu erhalten. Raumlufttechnische Anlagen – gleich welcher Art – erhöhen den Energiebedarf, das Investitionsvolumen und die Wartungskosten eines Gebäudes. Ziel jeder Gebäudeplanung sollte es daher sein, den Kühlungsbedarf zu minimieren.
Hierzu zählt neben der Wärmedämmung immer mehr der sommerliche Wärmeschutz, die Reduzierung von Glasflächen sowie die Nutzung von Verschattungselementen und des Dachüberstands. Dennoch ist es in vielen Fällen notwendig, aktive Systeme zur Temperaturregelung einzusetzen. Bisher kamen dazu vorwiegend Klimatisierungssysteme mit Kompressionskältemaschinen zum Einsatz. Doch lässt sich z. B. auch kühle Nachtluft, Zuluft über Erdreich-Wärmetauscher oder die sogenannte adiabate Kühlung über Verdunstungskälte nutzen. Die Nutzer erwarten ein individuell regelbares Raumklima mit der Möglichkeit, die Fenster öffnen zu können. Zudem sollten Geräte zur Raumkühlung heute kostengünstig, hygienisch unbedenklich, wartungsarm und ausfallsicher sein.
Die im Forschungsprojekt entwickelten Geräte wurden im Labor umfangreich geprüft und werden derzeit in Demonstrationsgebäuden getestet.


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