Deutschland: 3,3 Millionen Euro Bundeshilfen für die Sanierung historischer Gebäude und Parkanlagen

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) erhält rund 3,3 Millionen Euro Bundeshilfen für die Sanierung historischer Gebäude und Parkanlagen. In der „Moschee“ in Potsdam – die in Wirklichkeit ein Dampfmaschinenhaus ist - übergibt Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit einem symbolischen Scheck die Mittel aus dem 2. Konjunkturpaket an den Generaldirektor der Stiftung, Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh. Im Dampfmaschinenhaus wird mit der Scheckübergabe der Startschuss für die Sanierung der Druckrohrleitung gegeben. Dafür stellt der Bund 1,6 Millionen Euro bereit. Neben dem Dampfmaschinenhaus werden vier Gebäude und Versorgungseinrichtungen der SPSG mit Bundeshilfe ertüchtigt und energetisch fit gemacht. Schwerpunkt ist neben wichtigen Erhaltungsmaßnahmen die energetische Sanierung.
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Bomba: „Die Sanierung der Druckrohrleitung verbessert die Infrastruktur des Schlossparks Sanssouci. Mit der Sanierung können die Betriebskosten deutlich reduziert werden. Die eingesparten Mittel stehen dann für andere wichtige Maßnahmen wie den Erhalt der historischen Gebäude und Parks zur Verfügung.“

Insgesamt stellt das Bundesbauministerium mit dem Programm „Grundsanierung und energetische Sanierung von Gebäuden“ 500 Millionen Euro aus dem 2. Konjunkturpaket zur Verfügung. Weit über 700 Einzelbauprojekte werden gefördert. Alle Maßnahmen müssen 2011 abgeschlossen sein. In Brandenburg werden insgesamt 26 Projekte mit Gesamtkosten in Höhe von rund 10,3 Millionen Euro gefördert, davon ist die Sanierung der Druckrohrleitung das größte Einzelprojekt.

Das Bundesbauministerium unterstützt SPSG-Projekte auch mit dem so genannten 120-Mio-Programm (rund 6 Millionen Euro) sowie mit dem UNESCO-Weltkulturerbeprogramm (rund 1,7 Millionen Euro).
Source Languages | German

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