Das Bewusstsein für energieeffiziente Gebäude ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Innerhalb der Gemeinde entstand daher der Wunsch, mit dem neuen Kinderhaus ein Beispiel zu setzen und ein Gebäude mit Signalwirkung zu errichten. Hierbei stehen neben höchster Energieeffizienz auch die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit besonders im Vordergrund. Infolgedessen hat man sich zum Ziel gesetzt, ein Plusenergiegebäude planen und errichten zu lassen, das möglichst weitgehend aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen besteht.
Die Wettbewerbsjury im BMWi-Preis 2011 urteilte: "Das kompakte Kinderhaus entwickelt sich mit seiner städtischen Kante dicht am öffentlichen Raum, um den verfügbaren Freiraum optimal und vielfältig für den Bewegungsdrang der Kinder zu nutzen. Die innere Organisation ist klar und übersichtlich, die Verdrehung im Grundriss und die bauplastische Erscheinung des Hauses können die Jury nicht vollumfänglich überzeugen, ebenso die Kategorisierung der Fassadenöffnungen. Die im Wettbewerb vorgegebene Nutzenergieanforderung wird durch ein sorgsam aufeinander abgestimmtes Gebäude- und Energiekonzept weit unterschritten. Durch thermische und photovoltaische Solarenergienutzung wird auch der Primärenergiebedarf auf weniger als die Hälfte des Referenzgebäudes gesenkt. Der integrale Planungsprozess sichert eine gute Abstimmung zwischen Architektur, Bauphysik und Gebäudetechnik und bezieht die Nutzer des Gebäudes über ein pädagogisches Konzept mit ein."
Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP begleitet dieses Projekt seit Planungsbeginn. Eine Präsentation des Gebäudeentwurfs findet sich auf den Seiten zum BMWi-Preis 2011 „Architektur mit Energie“.







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