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Internationale Auszeichnung für Bürokomplex „7 More London“

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Posting Date | 26 July 2010
Countries | United Kingdom
Type of News | News from countries
Theme | Very low energy buildings, Environmental issues related to buildings
Target Group | Local/regional/national authorities and facilitators, Building professionals, Building occupants
Author(s) (organisation) | Interpane
Editor organization URL | http://www.interpane.com
Submitted by Heike Erhorn-Kluttig (Fraunhofer Institute for Building Physics)
Tags:BREEAM | London | office building
7 More London wurde als erstes Gebäude in London mit dem Breeam „Outstanding“ rating ausgezeichnet. Das Breeam-Verfahren wurde 1990 zur Bewertung der Nachhaltigkeit neuer Bürogebäude in Großbritannien eingeführt. Analysiert wird beispielsweise der Energie- und Ressourceneinsatz, die Raumluftqualität sowie die Durchführung und Organisation der Bautätigkeit. Um die begehrte Auszeichnung zu erhalten, musste das Gebäude strenge Vorgaben erfüllen und in der Auswertung mindestens 85 von 100 Punkten erreichen. Diese werden unter anderem in den Bereichen CO2-Emission und Energiebedarf, Recycling von Materialien, Management, Gesundheit und Komfort, Transport, Wasser und Flächenverbrauch vergeben.
London: Hier wohnt die Queen, Bankgebäude ragen empor, Theater und Kunstgalerien begeistern Menschen aus aller Welt – eine faszinierende Stadt architektonischer Gegensätze. Im historischen Viertel Southwark steht jetzt Großbritanniens erster Bürokomplex, der das international renommierte Breeam „Outstanding“ rating für besonders nachhaltiges technisches Gebäudedesign erhielt. Das zehnstöckige „7 More London“ plante die Architektengruppe „Foster & Partner“. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien, moderner Gebäudetechnik und der energetisch optimierten Sonnenschutzglas-Fassade wird der CO2-Ausstoß gering gehalten: Er liegt 74 Prozent unter der 2006 festgelegten CO2-Grenze. ipasol neutral Sonnenschutzglas von Interpane verringert das sommerliche Aufheizen der Büros und senkt so die Klimatisierungskosten.
Der als Vieleck angelegte Bau umschließt einen polygonalen Innenhof und ist durch mehrstöckige gläserne Skybridges verbunden. Diese sind halbmondförmig und beidseitig konkav gewölbt. Das auffällige Gebäude öffnet sich in Richtung Themse: Am Fluss flanierende Passanten erkennen die stark unterschiedlichen Gesichter des Baus: Die glatte, fließende Fassade im Innenbereich zeigt sich klar und zurückhaltend. Eine so genannte „Zig-Zag“-Fassade rund ums Gebäude ist optisch extrovertierter, denn die Oberfläche mäandriert durchgehend. Das bauphysikalisch anspruchsvolle Projekt führte als Fassadenbauer seele, Gersthofen, aus.

Technisch spielt auch die Sonnenschutzverglasung in der ersten Liga: ipasol neutral 50/27 verringert das Aufheizen der Büroräume bei intensiver Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig sorgt es für neutrale Durchsicht und viel Tageslicht im Inneren (TL = 50 Prozent), elektrisches Licht muss erst verhältnismäßig spät eingeschaltet werden. Die energetischen Eigenschaften des Glases tragen dazu bei, die Betriebskosten des Gebäudes gering zu halten. Durch den niedrigen Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert = 27 Prozent nach EN 410) bleiben die Räume auch im Hochsommer angenehm kühl und die Klimatisierungskosten sinken deutlich. Im Winter sorgt der Ug-Wert von 1,1 W/m²K (nach EN 673) für effektive Wärmedämmung. Als Verbundsicherheitsglas erfüllt das Glas zudem einen hohen Sicherheitsstandard. Zusätzlichen Sonnenschutz an besonders heißen Sommertagen bieten vorgesetzte Aluminium-Lamellen.
Submission URL(s) | http://www.interpane.com/moderne_buero-architektur_in_london_20.176.html
Source Languages | German

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